Auswege aus einer Depression

Den Schwerpunkt dieses Artikels setze ich auf die möglichen Auswege einer Depression, deswegen gehe ich nur oberflächlich auf Definition, Ursachen und Symptome ein. Wer dazu mehr wissen möchte, kann mir schreiben oder im Internet recherchieren.
 

Die Depression ist eine psychische Erkrankung, die mit Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit einhergeht. Die Ursachen können an einer genetischen Disposition liegen, aber auch an den Lebensumständen. Meines Erachtens nach liegt es meistens an den Lebensumständen. Eine unbehandelte Depression kann sich verschlimmern und so z.B. zum Verlust des Jobs, Scheidung, anderen Erkrankungen bis hin zu Selbstmord führen. Deshalb ist es wichtig, etwas zu tun.
 

Mögliche Symptome:

 

  • Traurigkeit, Niedergeschlagenheit

  • Verlust des Selbstwertgefühls

  • Schuldgefühle

  • Erschöpfung/ Antriebslosigkeit

  • Gefühl innerer Leere/ Freudlosigkeit

  • Angst

  • erhöhte Reizbarkeit

  • Konzentrationsprobleme

  • ständiges Grübeln

  • Schlafstörung

  • Appetitlosigkeit (Gewichtszu- oder abnahme)

  • körperliches Schmerzempfinden (Psychosomatik)

  • Suizidgedanken

  • Hoffnungslosigkeit/ Perspektivlosigkeit
     

Die Betroffenen fühlen sich als Opfer ihrer Umstände. Meistens haben sie eine belastende, stressige Situation zulange geduldet. Die Depression ist dann ein Zeichen dafür, wieder an sich zu denken und sich selbst zu verwirklichen. Eine Veränderung muss her, eine andere, positivere Sichtweise und bessere Lebensumstände, aber wie? Zunächst einmal muss man sich seiner Situation bewusst werden (am Besten schriftlich).
 

  • Warum bin ich unglücklich?

  • Was fehlt mir ?

  • Habe ich Schuldgefühle? Wenn ja, wieso?

 

Dann ist es an der Zeit, sich etwas zu überlegen.

 

  • Was brauche ich?

  • Was würde ich gerne tun?

  • Was würde mir gut tun?

  • Was macht mich glücklich?

  • Was kann ich tun, um meine Situation zu meiner Zufriedenheit zu ändern?

  • Wie haben andere diese Situation bewältigt?

  • Hatte ich schon mal eine ähnliche Situation? Was hat mir damals geholfen?

  • Wie sähe mein Idealleben aus?

  • Wenn ich noch einen Monat zu leben hätte, was würde ich noch tun wollen?

 

Anschließend solltest du etwas praktisch werden.

 

  • Wie kann ich meine Ziele und Wünsche umsetzen? (Kleine Ziele setzen)

  • Wie kann ich den Stress, um mich herum reduzieren?

  • Was brauche ich, um mein Ziel umsetzen zu können und wo bekomme ich es her ?

  • Ich hole mir, was ich brauche.

  • Ich ändere meinen Blick: Worauf bin ich stolz? Was habe ich schon alles geschafft? Was ist gut an mir ? Welche Stärken habe ich?

 

Wenn es mir mal schlecht geht, dann versuche ich immer mindestens ein Symptom zu verbessern.

 

  • Minderwertigkeitsgefühle → Ich konzentriere mich auf meine Einzigartigkeit und meinen Selbstwert.

  • Angst → Ich mache mir wieder Mut.

  • Erschöpfung → Ich suche Möglichkeiten, neue Energie in mir zu erwecken.

  • Usw.
     

Am Wichtigsten ist aber, dass du dir eine Perspektive für deine Zukunft/ Möglichkeiten/ Selbstverwirklichung suchst und dieser nachgehst. Das A und O ist, dass du deine Opferrolle verlässt und zum Schöpfer deines Lebens wirst. Es ist dein Leben und nur du trägst die Verantwortung, was du daraus machst. Es ist natürlich nicht immer leicht, aber nichts ist unmöglich und schon eine kleine Änderung, kann eine große Verbesserung bewirken. Du hast ein Recht darauf, dass es dir gut geht und das solltest du dir einfordern, wenn du es brauchst!


Liebe Grüße,


Jule

 

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